WIR WEISEN HIN: Ein Forschungsschwerpunkt der Kieler Anglistik-Emerita Renate Haas ist die Geschichte ihres Fachs. In diesem Zusammenhang stieß sie darauf, dass die CAU sich der ersten Women’s-Studies-Veranstaltung der deutschen Anglistik/Amerikanistik rühmen kann: die Vorlesung mit Übung „Woman’s Role in America“ der US Lektorin Zona Suess im Sommersemester 1971. Auch für andere Disziplinen, wie Gender Studies, Soziologie, Geschichtswissenschaft, und bekannte Zentren finden sich nur später und ganz vereinzelt Belege; mit einer Ausnahme, einer gleichzeitigen Veranstaltung an der Freien Universität Berlin. Entsprechendes scheint für die große Mehrzahl der europäischen Universitäten zu gelten. Foto: Prof. Dr. Renate Haas (©Universität Kiel, Janina Rathje)
Dank glücklicher Umstände gelang es Professorin Haas, nach all den Jahrzehnten Zona Suess in Oregon aufzuspüren. Diese war schon sehr krank, konnte aber noch zusammen mit ihrem Mann Erwin Suess, dem ehemaligen Direktor des GEOMAR, Auskunft geben. Vor allem aber hatte sie noch das Typoskript der Vorlesung, die reiche Materialsammlung von aktuellsten Studien, Zeitungsausschnitten usw., auf die sie sich stützte, und weitere Unterlagen, wie kommentierte Vorlesungsverzeichnisse u.Ä. Eine einzigartige Quellenlage, die eine hoch interessante Momentaufnahme vom Stand der Frauenbewegung und -forschung im Jahr 1971 bietet!
In ihrer Arbeit stellt Prof. Haas die Vorlesung im Überblick dar und setzt sie aufschlussreich in ihre Kontexte. Da Suess immer wieder die historischen Linien auszieht, sind die Leser*innen eingeladen, das ihrerseits kurz für die vergangenen 55 Jahre zu tun.
https://macau.uni-kiel.de/receive/macau_mods_00008159


WIR BERICHTEN: am 19. Juli versammelten sich Mitglieder und Gäste des DAB SH zur Führung durch die gotische Klosterkirche von Bordesholm. Herr Clausen von der Gemeinde Bordesholm erklärte uns kundig all die historischen Zusammenhänge, die, wie die schleswig-holsteinische Geschichte im Großen, hier auch im Kleinen sehr komplex erscheinen und im Folgenden kurz und zusammenfassend wiedergegeben werden:

Trauer hat viele Gesichter. Allerdings ist der Umgang mit Verlust, emotionaler Überwältigung und gefühlter Aussichtslosigkeit in weiten Bereichen noch nicht erforscht und wirft Fragen auf. Diesen begegnet Bettina Doering, Professorin für Klinische Psychologie und Psychotherapie II zusammen mit ihrem Team an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU).