Zwischen Kühnheit und Verzagtheit - "Alte Frauen" im Porträt
WIR WEISEN HIN: Das Literaturhaus Schleswig-Holstein lädt in Kooperation mit dem Landesfrauenrat SH zu einer Lesung mit Verena Lueken ein.
Mit »Alte Frauen« (Ullstein) hat Verena Lueken ein Buch über Freiheit im Alter jenseits gesellschaftlicher Klischees vorgelegt und zeichnet die inspirierenden Lebensentwürfevon Schriftstellerinnen und Künstlerinnen in all ihrer Leidenschaft und Vitalität nach. Die elf Porträts von Frauen wie z.B. Vivian Gornick, Jane Campbell, Carmen Herrera oder Lucinda Childs fügen sich zu einer eindrücklichen Erzählung von Mut, Neuanfang, subversiver Kraft und Sichtbarkeit.
Verena Lueken prägte als Autorin und Kritikerin über viele Jahre das Feuilleton der F.A.Z. Für ihre journalistische Arbeit wurde sie u.a. mit dem Internationalen Publizistikpreis ausgezeichnet.


Mehrdimensionalität in der Gleichheitsrechtsdogmatik. Rechtliche Erfassung von Intersektionalität und struktureller Diskriminierung am Beispiel von Art. 3 Abs. 3 GG
WIR WEISEN HIN: Im September veranstalten der Soroptimist Club Glückstadt und Club Kiel mit Solist*innen des „National House of Music“ Kyjiw sechs Benefizkonzerte in Schleswig-Holstein.
Der Vorstand des DAB SH bedankt sich herzlich bei allen Mitgliedern für die Dialogbereitschaft, die Offenheit und generell die Freude, eigene Erfahrungen, Ansichten und Anekdoten mit Kolleginnen zu teilen. Dank der leckeren und abwechslungsreichen Buffetgaben und der kühlen Getränke konnten wir den wunderbar sommerlichen Nachmittag in Agnes' Garten auch kulinarisch genießen. Ein herzlicher Dank geht darüber hinaus an alle Kolleginnen, die Mitfahrgelegenheiten angeboten und so ein Zusammenkommen von jung und alt und nah und fern ermöglicht haben.
Ab Dezember 1942 wurde das Hab und Gut jüdischer Menschen, die aus dem Deutschen Reich fliehen mussten, von Rotterdam über Hamburg nach Lübeck transportiert. Die für ein neues Leben im Übersee-Exil bestimmten Besitztümer – von Möbeln und Kleidungsstücken bis hin zu Fotografien und Kunstwerken – wurden 1943 in Lübeck öffentlich versteigert, wobei wertvolle Objekte zuvor an unterschiedliche Museen gelangten. Das Schicksal dieser Enteignungen wird nun erstmals wissenschaftlich aufgearbeitet und die Ergebnisse in der Datenbank LostLift des Deutschen Schifffahrtsmuseums veröffentlicht.
Susanne Kiel, M.A., studierte von 1998-2003 am Kunsthistorischen Institut der CAU Kiel. Seit 2018 betreibt Frau Kiel Provenienzforschung am Deutschen Schifffahrtsmuseum zum Umgang mit Übersiedlungsgut jüdischer Auswanderinnen und Auswanderer während des 2. Weltkrieges in Bremen und in Rotterdam/Lübeck.